Koreanischer Wintersuppe: Herzhaft und Wärmend

30 min prep 30 min cook 3 servings
Koreanischer Wintersuppe: Herzhaft und Wärmend
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Als der erste Frost im November über die Stadt kroch, stand ich an meinem kleinen Küchentresen, den Atem in einer kleinen Wolke aus Dampf beobachtend, während die Pfanne leise zischte. Der Geruch von gerösteten Knochen, frischem Ingwer und Knoblauch mischte sich mit dem süßen Duft von Radieschen, die gerade erst aus der Erde gezogen waren – ein Aroma, das sofort Erinnerungen an meine Kindheit weckte, als meine Großmutter in ihrer rustikalen Küche stets eine Schüssel heißer Suppe bereitstellte. Ich erinnere mich noch genau daran, wie wir nach einem langen Tag im Schnee zusammen an dem großen Holztisch saßen, die Hände um dampfende Tassen geklammert, und das leise Klirren der Löffel das einzige Geräusch war, das die Stille durchbrach. Jetzt, Jahre später, habe ich das Geheimnis dieser koreanischen Wintersuppe entschlüsselt und möchte es mit dir teilen, damit du dieselbe wohlige Wärme spüren kannst, die ich damals empfand. Aber warte, bis du den geheimen Trick in Schritt 4 entdeckst – er macht den Unterschied zwischen einer guten Suppe und einer unvergesslichen Erfahrung.

Stell dir vor, du öffnest den Deckel deiner Suppe und ein dichter, aromatischer Dampf steigt empor, gefüllt mit Noten von gerösteten Rinderknochen, süßem Lauch und einer leichten Schärfe, die deine Sinne weckt, ohne zu überfordern. Die klare Brühe schimmert goldgelb, während die zarten Tofustücke wie kleine Wolken in der Suppe treiben und die knackigen Radieschen für einen erfrischenden Biss sorgen. Jeder Löffel ist ein kleines Fest für den Gaumen: die Tiefe der Brühe, die Frische der Gemüse und die subtile Umami-Note der Guk Ganjang, die das Ganze zusammenhält. Du wirst spüren, wie die Wärme von innen nach außen strömt, während du dich an den kalten Winterabenden wärmst – ein echtes Wohlfühl‑Erlebnis, das nicht nur den Magen, sondern auch die Seele nährt. Und das Beste ist, dass du das Rezept in weniger als einer Stunde auf den Tisch bringen kannst – perfekt für spontane Dinner‑Abende.

Warum ist diese Suppe gerade jetzt so besonders? In der kalten Jahreszeit sehnen sich Menschen nach Gerichten, die nicht nur sättigen, sondern auch ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Die Kombination aus proteinreichem Rindfleisch, nährstoffreichen Radieschen und dem milden Geschmack von Tofu liefert nicht nur Energie, sondern unterstützt dein Immunsystem, wenn du es am meisten brauchst. Außerdem ist das Gericht erstaunlich vielseitig: Du kannst es als Vorspeise, Hauptgericht oder sogar als leichtes Mittagessen servieren, je nachdem, wie hungrig du bist. Und das Allerbeste: Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten – alles ist in jedem gut sortierten Supermarkt zu finden, und die Zubereitung ist unkompliziert genug, dass sogar Anfänger sie meistern können. Jetzt lass uns einen Blick darauf werfen, warum dieses Rezept so gut funktioniert – und du wirst verstehen, warum deine Familie danach verlangen wird.

Hier kommt das Wichtigste: Wir gehen Schritt für Schritt durch das gesamte Verfahren, von der Vorbereitung der Knochen bis zum letzten Garnieren mit Frühlingszwiebeln. Ich werde dir nicht nur die reinen Anweisungen geben, sondern auch die kleinen Geheimnisse, die ich im Laufe der Jahre gesammelt habe – die kleinen Kniffe, die den Unterschied ausmachen, und die typischen Fallen, die du vermeiden solltest. Also schnapp dir deine Schürze, fülle deinen Topf mit Wasser und lass uns gemeinsam diese herzhafte, wärmende koreanische Wintersuppe zaubern. Und vergiss nicht: Am Ende wartet ein Abschnitt voller Variationen, damit du das Gericht immer wieder neu erfinden kannst. Auf geht’s – deine Küche wird nie wieder dieselbe sein.

🌟 Why This Recipe Works

  • Flavor Depth: Durch das langsame Simmern der Rinderknochen entsteht eine tiefe, fleischige Basis, die jede andere Suppe in den Schatten stellt. Die natürlichen Gelatine‑ und Kollagenstoffe verleihen der Brühe eine samtige Textur, die beim Schlucken fast zu schmelzen scheint. Das Ergebnis? Ein vollmundiges Aroma, das lange im Mund verweilt.
  • Umami Balance: Die Guk Ganjang (koreanische Sojasauce) liefert nicht nur Salz, sondern eine komplexe Umami‑Note, die das Geschmacksprofil abrundet. Kombiniert mit dem natürlichen Umami der Knochen entsteht ein harmonisches Zusammenspiel, das jede Zutat unterstützt.
  • Texture Contrast: Die knusprigen Radieschen, das weiche Tofu und die zarten Frühlingszwiebeln bieten ein spannendes Spiel aus Biss und Zartheit. Jeder Löffel überrascht dich mit einem neuen Mundgefühl, das das Essen interessant macht.
  • Ease of Preparation: Trotz der scheinbaren Komplexität ist das Rezept in wenigen Schritten erledigt – ein kurzer Anbraten, ein langsames Köcheln und ein paar Minuten zum Garnieren. Perfekt für vielbeschäftigte Abende.
  • Time Efficiency: Die Gesamtdauer von 45 Minuten ist überraschend kurz für eine Suppe, die normalerweise Stunden braucht, um Geschmack zu entwickeln. Durch das Anrösten der Knochen und das richtige Timing sparst du wertvolle Zeit.
  • Nutrition Boost: Rinderknochen liefern Kalzium und Magnesium, während Tofu Protein und Radieschen Vitamin C beisteuern. So bekommst du ein ausgewogenes, nährstoffreiches Gericht, das dich von innen heraus stärkt.
  • Ingredient Quality: Frische, hochwertige Zutaten – besonders das Rindfleisch und der Ingwer – sorgen für ein unverfälschtes Aroma. Die Suppe lebt von der Qualität ihrer Bestandteile, nicht von künstlichen Zusatzstoffen.
  • Crowd‑Pleaser Factor: Die Kombination aus vertrauten und exotischen Aromen begeistert sowohl traditionelle als auch abenteuerlustige Esser. Du wirst sehen, wie schnell sich die Schüsseln leeren.
💡 Pro Tip: Wenn du die Knochen vor dem Anbraten kurz blanchierst, entfernst du Unreinheiten und bekommst eine klarere Brühe – das ist das kleine Geheimnis, das viele Profis nutzen.

🥗 Ingredients Breakdown

Die Basis – Knochen & Wasser

500 g Rinderknochen bilden das Herzstück dieser Suppe. Sie geben nicht nur einen reichen, fleischigen Geschmack, sondern setzen auch Kollagen frei, das beim Abkühlen die Brühe leicht gelieren lässt – ein Zeichen für Qualität. Wähle Knochen mit etwas Fleischanteil, denn das sorgt für zusätzliche Süße und Tiefe. Wenn du keine Rinderknochen findest, kannst du auch Hühnerknochen verwenden, wobei das Geschmacksprofil etwas leichter wird. Achte darauf, die Knochen vor dem Kochen gut zu reinigen, um einen klaren Fond zu erhalten.

Aromatische Begleiter

Eine große Zwiebel, 30 g frischer Ingwer und vier Zehen Knoblauch sind die Grundpfeiler, die den Duft deiner Suppe auf ein neues Level heben. Die Zwiebel wird in grobe Stücke geschnitten und zusammen mit den Knochen angebraten, bis sie goldbraun karamellisiert – das gibt eine süßliche Unterlage. Ingwer, fein gehackt, liefert eine wärmende Schärfe, die perfekt zu kalten Wintertagen passt, während Knoblauch eine aromatische Tiefe hinzufügt, die kaum zu übertreffen ist. Wenn du es etwas milder magst, kannst du den Ingwer halbieren, um die Schärfe zu reduzieren, ohne das Aroma zu verlieren.

Der grüne Touch – Gemüse & Tofu

Drei Stücke grüne Zwiebeln, ein Stück koreanischer Lauch und 250 g Radieschen bringen Frische und einen leichten Biss in die Suppe. Die grünen Zwiebeln werden in feine Ringe geschnitten und am Ende als Garnitur verwendet, um Farbe und Knusprigkeit zu liefern. Der koreanische Lauch, ähnlich dem Frühlingszwiebel, verleiht ein süßes, leicht anisartiges Aroma, das wunderbar mit den herzhaften Knochen harmoniert. Radieschen, in dünne Scheiben geschnitten, geben einen erfrischenden, leicht scharfen Kontrast, der die Suppe lebendig macht. Der Tofu, in Würfel geschnitten, saugt die Brühe auf und sorgt für ein samtiges Mundgefühl – ein perfekter Ausgleich zu den festen Bestandteilen.

🧠 Did You Know? Tofu ist ein ausgezeichneter Lieferant von Isoflavonen, die antioxidative Eigenschaften besitzen und das Immunsystem stärken – ideal für die kalte Jahreszeit.

Würze & Abschluss

Drei Esslöffel Guk Ganjang (koreanische Sojasauce) und ein Teelöffel Salz runden das Geschmacksprofil ab. Die Guk Ganjang ist weniger salzig als herkömmliche Sojasauce und bringt eine subtile Süße mit, die das Aroma der Brühe aufhellt. Salz wird sparsam eingesetzt, weil die Sojasauce bereits für die notwendige Salzigkeit sorgt; zu viel Salz kann die feinen Nuancen überdecken. Wenn du es etwas würziger magst, kannst du einen kleinen Schuss Gochujang (koreanische Chilipaste) hinzufügen – das verleiht eine angenehme Wärme, die nicht zu dominant ist. Achte darauf, die Suppe am Ende abzuschmecken, denn das Gleichgewicht zwischen Salz und Umami ist entscheidend für das Endergebnis.

Mit deinen Zutaten vorbereitet und bereit, lass uns jetzt mit dem eigentlichen Kochen beginnen. Hier kommt der spaßige Teil, bei dem du sehen wirst, wie aus einfachen Bestandteilen ein Fest für die Sinne entsteht – und das alles in deiner eigenen Küche.

Koreanischer Wintersuppe: Herzhaft und Wärmend

🍳 Step-by-Step Instructions

  1. Beginne damit, die Rinderknochen in einem großen Topf mit kaltem Wasser zu bedecken und sie für etwa fünf Minuten zum Kochen zu bringen. Sobald das Wasser kocht, gieße es ab und spüle die Knochen unter fließendem Wasser ab – das entfernt Blut und Unreinheiten, die die Brühe trüb machen könnten. Jetzt hast du eine klare Basis, die später das Aroma perfekt zur Geltung bringt. Pro Tipp: Ein kurzer Blanchier‑Schritt verhindert einen fischigen Geschmack, den manche Knochen abgeben können.

    💡 Pro Tip: Wenn du die Knochen nach dem Blanchieren leicht anröstest, bekommst du eine tiefere, nussige Note in deiner Brühe.
  2. Erhitze nun einen Esslöffel Öl im selben Topf und gib die grob geschnittene Zwiebel, den Ingwer und die Knoblauchzehen hinzu. Brate alles bei mittlerer Hitze an, bis die Zwiebel goldbraun ist und ein süßer Duft aufsteigt – das dauert etwa sieben Minuten. Das Anrösten der Aromaten ist entscheidend, weil es die natürlichen Zucker karamellisieren lässt und so die Suppe süßer und komplexer macht. Während du rührst, hörst du ein leises Zischen, das das Versprechen einer intensiven Brühe gibt.

  3. Füge jetzt die blanchierten Rinderknochen zurück in den Topf und gieße etwa zwei Liter frisches, kaltes Wasser darüber. Erhöhe die Hitze, bis die Suppe wieder kocht, und reduziere dann die Temperatur, sodass ein leichtes Simmern entsteht. Lasse die Brühe mindestens 25 Minuten köcheln, dabei gelegentlich den Schaum abschöpfen, der sich an der Oberfläche bildet – das sorgt für Klarheit. Während die Brühe köchelt, kannst du die Zeit nutzen, um den koreanischen Lauch in feine Streifen zu schneiden und die Radieschen in dünne Scheiben zu hobeln.

    ⚠️ Common Mistake: Das Kochen bei zu hoher Hitze lässt die Brühe trüb werden und reduziert die Klarheit. Halte das Simmern sanft, um das Beste aus den Knochen zu holen.
  4. Jetzt kommt der geheime Trick: Gib die Guk Ganjang und das Salz in die Brühe, sobald sie etwa 15 Minuten gekocht hat, und rühre gut um. Durch das späte Hinzufügen bleibt das Aroma der Sojasauce frisch und unverfälscht, sodass du die volle Umami‑Tiefe schmeckst. Gleichzeitig lässt du den Tofu in Würfeln in die Suppe gleiten, damit er die Brühe aufsaugt, ohne zu zerfallen. Hier ist das Geheimnis – du lässt den Tofu nicht zu lange kochen, sonst wird er matschig. Lass ihn gerade einmal fünf Minuten ziehen, bis er leicht erwärmt ist.

    💡 Pro Tip: Wenn du die Suppe ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen lässt, verfestigt sich das Fett obenauf und lässt sich leicht abschöpfen – das Ergebnis ist eine leichtere, klarere Brühe.
  5. Füge nun die vorbereiteten Radieschen und den koreanischen Lauch hinzu. Diese Gemüsearten benötigen nur wenige Minuten, um ihre knackige Textur zu bewahren, also gib sie erst in den letzten zehn Minuten des Kochens dazu. Du wirst sehen, wie die Farben im Topf leuchtend werden – das ist das visuelle Zeichen dafür, dass deine Suppe fast fertig ist. Rühre vorsichtig um, damit die Radieschen nicht zerdrückt werden.

  6. Kurz bevor du die Suppe vom Herd nimmst, schmecke sie erneut ab. Vielleicht brauchst du noch einen kleinen Spritzer Guk Ganjang oder einen Hauch Salz, um das Gleichgewicht zu perfektionieren. Jetzt ist der Moment, in dem du die frischen, grünen Zwiebelringe darüber streust – sie verleihen nicht nur Farbe, sondern auch einen leicht süßlichen Biss, der das Gericht abrundet. Dein Küchenherd duftet jetzt nach einer Mischung aus herzhaft, süß und leicht scharf – ein Duft, der jeden Besucher in den Bann zieht.

  7. Serviere die Suppe in vorgewärmten Schalen, damit die Wärme lange erhalten bleibt. Jeder Löffel sollte die klare, goldgelbe Brühe zeigen, durchsetzt mit Tofuwürfeln, Radieschen und dem zarten Lauch. Wenn du möchtest, kannst du einen kleinen Spritzer Sesamöl darüber geben, um ein nussiges Finish zu erzeugen. Und jetzt – das Beste: Setze dich an den Tisch, nimm den ersten Löffel und genieße die wohlige Wärme, die dich von innen heraus erwärmt. Go ahead, take a taste — you’ll know exactly when it’s right.

🔐 Expert Tips for Perfect Results

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor du die Suppe endgültig abschmeckst, nimm einen kleinen Löffel und lass ihn kurz abkühlen. Wenn du die Brühe auf deiner Zunge spürst, achtest du auf die Balance zwischen salzig, süß und umami. Oftmals ist ein kleiner Schluck Zitronensaft genau das, was fehlt, um die Aromen zu heben – probiere es aus, bevor du mehr Salz hinzufügst. Dieser einfache Test hat mir schon unzählige Male geholfen, das perfekte Geschmacksprofil zu treffen.

Warum Ruhezeit wichtiger ist, als du denkst

Nachdem du die Suppe gekocht hast, lass sie mindestens 10 Minuten ruhen, bevor du servierst. Während dieser Zeit verbinden sich die Aromen noch intensiver, und das Fett setzt sich ab, sodass du es leicht abschöpfen kannst. Ich habe einmal versucht, sofort zu servieren, und die Suppe wirkte etwas flach – nach dem kurzen Ruhen war sie plötzlich viel runder und vollmundiger. Das ist ein kleiner, aber entscheidender Schritt, den viele übersehen.

Der Würzungs‑Geheimtipp, den Profis nicht verraten

Ein kleiner Schuss geröstetes Sesamöl am Ende verleiht deiner Suppe ein nussiges Aroma, das das Umami noch verstärkt. Das Öl sollte erst nach dem Kochen hinzugefügt werden, sonst verliert es seine feine Note. Ich habe das zum ersten Mal bei einem Freund ausprobiert, der ein Spitzenkoch ist – er war überrascht, dass ein so einfacher Schritt den Unterschied macht.

💡 Pro Tip: Wenn du die Suppe über Nacht im Kühlschrank lässt, wird das Fett fest und lässt sich leicht entfernen – das Ergebnis ist eine klare, leichtere Brühe, die beim erneuten Aufwärmen besonders aromatisch bleibt.

Die Kunst des richtigen Abschmeckens

Vertraue nicht nur auf dein Salz‑Gefühl – probiere immer zuerst mit einer kleinen Menge Guk Ganjang, bevor du Salz hinzufügst. Die Sojasauce bringt nicht nur Salz, sondern auch süße, leicht karamellisierte Noten mit, die das Gesamtbild abrunden. Wenn du das Gefühl hast, dass etwas fehlt, füge ein wenig Zucker oder Honig hinzu; das hebt die Aromen subtil hervor, ohne süß zu schmecken.

Der richtige Topf für die Suppe

Ein schwerer Gusseisentopf hält die Hitze gleichmäßig und verhindert das Anbrennen der Knochen. Wenn du keinen Gusseisentopf hast, ist ein dicker Edelstahl- oder Keramiktopf ebenfalls geeignet. Achte darauf, dass der Deckel gut schließt, damit die Verdunstung minimiert wird und die Brühe nicht zu stark reduziert wird. Der richtige Topf ist ein stiller Held, der die Suppe perfekt macht.

🌈 Delicious Variations to Try

One of my favorite things about this recipe is how versatile it is. Here are some twists I've tried and loved:

Spicy Gochujang Boost

Füge einen Esslöffel Gochujang (koreanische Chilipaste) hinzu, sobald du die Guk Ganjang einrührst. Das gibt der Suppe eine angenehme Schärfe, die perfekt zu kalten Abenden passt, ohne die anderen Aromen zu überdecken. Kombiniere sie mit ein paar frischen Chili‑Scheiben für extra Kick.

Mushroom Medley

Ersetze einen Teil der Rinderknochen durch eine Mischung aus Shiitake‑ und Enoki‑Pilzen. Die Pilze bringen erdige Noten und zusätzliche Umami‑Tiefe, die besonders gut mit dem Tofu harmonieren. Achte darauf, die Pilze vorher leicht anzurösten, um ihr volles Aroma zu entfalten.

Seafood Fusion

Füge am Ende des Kochens ein paar Garnelen oder Muscheln hinzu. Die Meeresfrüchte geben der Suppe eine leichte Süße und ein zartes Aroma, das wunderbar mit dem Ingwer und dem Lauch spielt. Achte darauf, sie nur kurz zu kochen, damit sie nicht gummiartig werden.

Vegan Delight

Ersetze die Rinderknochen durch eine Kombination aus Gemüsebrühe, getrockneten Kombu‑Blättern und Pilzen. Verwende zusätzlich geräucherten Tofu, um die fleischige Tiefe zu imitieren. Das Ergebnis ist eine vollmundige, vegane Suppe, die genauso befriedigend ist.

Citrus Twist

Gib zum Schluss einen Spritzer Yuzu‑Saft oder ein wenig Zitronenabrieb hinzu. Die leichte Zitrusnote hebt die Umami‑Komplexität hervor und gibt der Suppe ein frisches Finish, das besonders an frostigen Tagen erfrischend wirkt. Du wirst überrascht sein, wie ein kleiner Spritzer die gesamte Suppe verwandeln kann.

📦 Storage & Reheating Tips

Refrigerator Storage

Lasse die Suppe vollständig abkühlen, bevor du sie in luftdichten Behältern im Kühlschrank lagerst. Dort hält sie sich bis zu drei Tage, wobei die Aromen mit jeder Stunde intensiver werden. Vor dem Servieren einfach auf mittlerer Hitze erwärmen und bei Bedarf mit frischen Frühlingszwiebeln nachlegen.

Freezing Instructions

Für längere Aufbewahrung kannst du die Suppe portionsweise in Gefrierbeuteln einfrieren. Entferne überschüssige Luft, beschrifte die Beutel mit Datum und Inhalt und lege sie flach ins Gefrierfach. So bleibt sie bis zu drei Monate haltbar, und beim Auftauen behält sie ihre Textur und ihren Geschmack.

Reheating Methods

Um die Suppe aufzuwärmen, gib sie in einen Topf und erhitze sie bei mittlerer Hitze, bis sie leicht köchelt. Ein kleiner Schuss Wasser oder Brühe verhindert, dass sie zu trocken wird. Wenn du die Mikrowelle nutzt, decke die Schüssel locker ab und rühre alle ein bis zwei Minuten um, damit die Wärme gleichmäßig verteilt wird.

❓ Frequently Asked Questions

Ja, du kannst eine rein pflanzliche Version machen, indem du Gemüsebrühe, Kombu (Algen) und getrocknete Pilze nutzt, um die Umami‑Tiefe zu erhalten. Ersetze die Knochen durch geröstete Karotten, Sellerie und Zwiebeln, die du vorher anröstest, um Süße und Tiefe zu erzeugen. Das Ergebnis wird nicht exakt dieselbe Kollagen‑Textur haben, aber es bleibt herzhaft und wärmend. Achte darauf, die Brühe länger zu köcheln, damit die Aromen gut extrahiert werden.

Die Suppe bleibt im Kühlschrank, in einem luftdichten Behälter, bis zu drei Tage frisch. Wichtig ist, dass du sie vollständig abkühlen lässt, bevor du sie einlegst, um Kondensation zu vermeiden. Vor dem erneuten Servieren einfach auf dem Herd erwärmen und bei Bedarf mit frischen Kräutern abschmecken. Wenn du sie länger aufbewahren möchtest, empfiehlt sich das Einfrieren.

Absolut! Für mehr Schärfe kannst du zusätzlich Gochujang, frische Chili‑Scheiben oder ein wenig koreanisches Chilipulver (Gochugaru) einrühren. Füge die scharfen Zutaten am besten nach dem Simmern hinzu, damit die Schärfe nicht zu stark reduziert wird. Du kannst die Menge nach deinem Geschmack anpassen – ein kleiner Löffel reicht oft schon aus, um die Suppe zu beleben.

Es ist nicht zwingend nötig, aber eine leichte Marinade aus Sojasauce, Sesamöl und etwas Knoblauch kann dem Tofu zusätzlichen Geschmack verleihen. Mariniere die Würfel etwa 15 Minuten, bevor du sie in die Suppe gibst. So nimmt der Tofu die Aromen besser auf und wird noch aromatischer, ohne seine zarte Textur zu verlieren.

Ja, Hühnerknochen funktionieren gut und ergeben eine leichtere Brühe. Du solltest jedoch die Kochzeit leicht reduzieren, da Hühnerknochen schneller ihr Aroma abgeben. Die restlichen Schritte bleiben gleich, und das Ergebnis ist immer noch sehr aromatisch und wärmend.

Um die Suppe etwas cremiger zu machen, kannst du einen Esslöffel Reisstärke in kaltem Wasser anrühren und am Ende einrühren. Alternativ kannst du einen Teil des Tofus pürieren und zurück in die Suppe geben. Beide Methoden verleihen der Brühe eine leicht samtige Konsistenz, ohne den Geschmack zu verändern.

Ein einfacher, leicht körniger Jasmin- oder Basmati-Reis ergänzt die Suppe gut, weil er das Aroma nicht überlagert. Wenn du etwas mehr Textur möchtest, probiere koreanischen Klebreis (Chapssal) – er nimmt die Brühe wunderbar auf und macht jede Portion besonders sättigend.

Ja, ein Schnellkochtopf verkürzt die Kochzeit erheblich. Brate die Aromaten wie gewohnt an, füge dann die Knochen und Wasser hinzu und koche bei hohem Druck etwa 30 Minuten. Danach lass den Druck natürlich ab und fahre mit den restlichen Schritten fort. Das Ergebnis ist genauso tiefgründig, nur schneller.
Koreanischer Wintersuppe: Herzhaft und Wärmend

Koreanischer Wintersuppe: Herzhaft und Wärmend

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Blanche die Rinderknochen kurz, spüle sie ab und stelle sie beiseite.
  2. Brate Zwiebel, Ingwer und Knoblauch an, bis sie goldbraun sind.
  3. Füge die Knochen und Wasser hinzu, bringe alles zum Simmern und koche 25 Minuten.
  4. Rühre Guk Ganjang und Salz ein, gib den Tofu dazu und lasse ihn fünf Minuten ziehen.
  5. Füge Radieschen und koreanischen Lauch in den letzten zehn Minuten hinzu.
  6. Schmecke die Suppe ab, streue grüne Zwiebeln darüber und serviere heiß.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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